Die neue Wanne selbst eingebaut
- on 06.02.10
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Da steht sie nun das Prunkstück: die neue Badewanne für das heimische Bad. Doch bevor das erste Mal im Wasser geplanscht werden kann, steht noch ein bisschen Arbeit an. Wir helfen Ihnen dabei!
Natürlich sollten Sie als allererstes den Hauptwasserhahn im Haus schließen, dann kann die eventuelle Demontage einer alten Wanne und der Aufbau einer neuen Wanne losgehen. Legen Sie sich am Besten eine Skizze mit allen Maßen an. Es ist wichtig die verschiedenen Höhen und Tiefen präzise auszumessen. Als erster Teil des Aufbaus wird die komplette Ablaufgarnitur montiert, inkl. Überlauf und Ablaufsieb. Dann können Sie die Wanne im Raum aufstellen, in dem Sie das Trägergestell anbringen. Natürlich muss der Untergrund eben und sauber sein. Die Außenwulst des Wannenrandes bekleben Sie nun auf den Wandseiten mit Wannenprofilband. Das unterbricht die Schallbrücke zu den Wänden. Metallwannen sollten nun von einem Elektriker geerdet werden. Anschließend füllen Sie die Wanne mit etwas Wasser, und justieren die Wannenfüße in der Höhe mit Hilfe einer Wasserwaage. Nun gilt es den Wannenablauf zu installieren. Dazu verbinden Sie den Abfluss mittels HT-Rohren mit dem nächsten Fallrohr. Ein Gefälle von 2cm pro Meter sollte dabei nicht unterschritten werden. Lassen Sie danach Wasser laufen, um die Dichtigkeit zu überprüfen.
Ist alles okay, werden die Füße der Wanne nun mit Fertigmörtel auf dem Boden fixiert. Bevor es weiter geht, sollte der Mörtel komplett aushärten.
Um das Wannensystem vollständig zu machen, fehlt nun noch die Armatur. S-Anschlüsse werden dazu in die Wandscheiben eingeschraubt. Verdrehen Sie die Anschlüsse soweit, dass der Abstand zwischen den Gewinden dem „Stichmaß“ der Armatur entspricht. In der Regel sind dies 155 mm. Jetzt kann die Armatur auf die Anschlüsse geschraubt werden. Verwenden Sie eine Armaturzange mit Schonbacken. So werden die Chromoberflächen der Armatur nicht beschädigt. Zuletzt muss noch der Wannenauslauf und die Handbrause angeschlossen werden. Die meisten Wannen werden nun noch verkleidet. Gipskarton oder Porenbetonelemente dienen als Wannenummauerung. Diese kann anschließend unter Berücksichtigung einer Revionsöffnung verfliest werden
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