Ein neuer Fassadenanstrich für das Haus
- on 06.02.10
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Wer kennt das nicht, aus dem strahlenden Weiß der Hausfassade ist über die Jahre ein tristes und dreckiges Grau geworden. Wind, Wetter und die Luftverschmutzung haben dem Putz im laufe der Zeit ordentlich zugesetzt. Zeit also für einen neuen Fassadenanstrich!
Alles erstes sollten Sie testen, um welche Art von Fassade es sich bei Ihnen handelt. Bevor Sie beginnen sollten Sie sich vergewissern, dass die Fassade trag- und streichfähig ist. Die Wände sollten trocken sein. Wir empfehlen Ihnen zunächst, die Fassade zu reinigen. Mit einem Besen oder einer Bürste sollte Staub und Dreck entfernt werden. Bei tieferen Verunreinigen kann auch ein Hochdruckreiniger hilfreich sein. Doch seien Sie hiermit besonders vorsichtig, die Fassade könnte auch beschädigt werden. Auch Pflanzen wie Algen und Moos sollten möglichst vollständig entfernt werden. Wenn möglich mechanisch durch einfaches Abbürsten, wenn nötig aber auch mit geeigneten Mitteln.
Anschließend gilt es, Löcher, Flecken und Risse restlos zu beseitigen bzw. auszubessern.
Vor dem ersten Anstrich sollte nun noch die Saugfähigkeit überprüft werden. Das können Sie mit einem nassen Schwamm einfach erledigen. Zieht das Wasser ein, müssen Sie zunächst einen Grundierungsanstrich vornehmen. Die Grundierung wird meist mit einem Flächenpinsel oder Quast aufgetragen.
Nun folgt der eigentlich Anstrich. Beginnen Sie mit den Ecken und Winkeln der Fassade. Absätze und architektonische Details können auch farblich anders gestaltet werden, um schöne optische Akzente zu setzen. In der Regel wird eine Fassade mehrmals gestrichen. Bei Vor- und Zwischenanstrich verwenden Sie Fassadenfarbe, die mit 5 – 15% Wasser verdünnt ist. An dieser Stelle können eventuell auch Fungizide oder Algizide beigemischt werden. Beim Endanstrich kommt die Fassadenfarbe dann unverdünnt zum Einsatz. Streichen Sie erst längs, dann quer, dann noch einmal längs. Die einzelnen Bahnen rollen Sie am Besten Nass in Nass, so wird die höchste Deckkraft erzielt.
Achten Sie darauf, nicht in direkter Sonneneinstrahlung zu streichen und oftmals geht das Streichen von einem Gerüst deutlich leichter von der Hand als von einer hohen Leichter.
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