Heimwerken – Do it Yourself

Jeder hatte bestimmt schon einmal das Problem: Eine Renovierung steht ins Haus, die Tapeten brauchen nach Jahren einen frischen Anstrich oder die neue Wohnung soll noch vor dem Umzug hergerichtet werden, doch man will kein Geld für den Handwerker ausgeben. In vielen Fällen ist hier guter Rat teuer, doch nicht immer sitzt das Geld so locker. So heißt es nun: Do it yourself! Nicht jeder wird als Heimwerker geboren, doch viele Kleinigkeiten können selbst im Haus oder in der Wohnung erledigt werden, ohne ein gesammeltes Handwerkerwissen zu besitzen. Es kann sogar Spaß machen, selbst Hand anzulegen und die eigenen vier Wände zu verschönern. Mit der Heimwerker-Infografik von Immonet erhalten Sie nützliche Tipps und Tricks und können zusätzlich Zeit und Geld sparen.

Bohren und Löcher verschließen
Ein Loch muss in die Wand – nur wie? Bevor man bohrt sollte man sichergehen, dass keine elektrischen Leitungen getroffen werden, diese sind meistens in senkrechter oder waagerechter Ausrichtung zu den Steckdosen angebracht. Auch auf Wasserrohre im Bad und in der Küche sollte Acht gegeben werden. Auch wenn man sich sicher ist, dass keine Leitungen im Weg sein können, ist es ratsam, vorher den Sicherungskasten aufzusuchen und die dazugehörige Sicherung herauszunehmen. Je nachdem, ob Sie in ein festes oder weiches Material bohren, benötigen Sie unterschiedliche Bohrer. In den Baumärkten gibt es eine große Vielfalt von Handbohrmaschinen für den Hobby-Heimwerker, mit einer Vielzahl von Aufsätzen. Für jeden Anlass und Bedarf wird hier das richtige Handwerkzeug dabei sein. Tragen Sie eine Schutzbrille, denn die kleinsten Partikel können schlimme Augenentzündungen hervorrufen. Tragen sie keine weite Kleidung und achten Sie darauf, dass lange Haare zu einem Zopf gebunden werden oder unter einer Mütze oder Haarnetz verschwinden. Und dann kann das Bohren auch schon losgehen.

Sind nun Löcher an einer Stelle, die dort nicht hingehören oder haben Sie sich vielleicht auch verbohrt, dann müssen diese wieder verschlossen werden. Verrühren Sie Wasser und Gipspulver zu einer cremigen Masse und vergipsen Sie damit das Loch. Achtung: Vorher sollte die zu verputzende Stelle mit Wasser angefeuchtet werden, damit dem Gips nicht sofort das Wasser entzogen wird, denn die verrührte Masse trocknet innerhalb von 10 Minuten.

Flecken an der Wand
Nach einem rauschenden Fest in den eigenen vier Wänden, sind nun zum Ärger der Gastgeber Rotweinflecken an der Wand. Auch andere Flecken wie z.B. Wasser- oder Fettflecken in der Küche oder Schuhabdrücke im Flur sind keine Seltenheit. Meistens bringt ein einfaches Überstreichen nichts, da die Flecken hartnäckig durchscheinen. Was nun also tun? Ein Schmutzradieren kann oft Wunder bewirken, auch Löschpapier oder TippEx sind die Geheimwaffen in solchen Fällen. Viele Flecken auf dem Boden können zudem mit herkömmlichem Mineralwasser (mit Sprudel) beseitigt werden. Einfach etwas Wasser auf die schmutzige Stelle träufeln, einen Moment einziehen lassen und dann mit kreisenden Bewegungen den Schmutz sanft raus reiben.

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